Historie

Seit der Gründung 1998 hat sich die TOP-Service für Lingualtechnik GmbH zu einem der führenden Hersteller auf dem Gebiet lingualer Behandlungssysteme entwickelt. 2008 wurde das Bad Essener Unternehmen von der 3M Deutschland GmbH übernommen. Als Tochtergesellschaft der 3M Deutschland GmbH ist die TOP-Service für Lingualtechnik GmbH Teil des internationalen Multi-Technologiekonzerns 3M mit Sitz in den USA.


2018

Die TOP-Service feiert ihr 20-jähriges Betriebsjubiläum und zugleich 10 Jahre 3M am Standort Bad Essen.

In der Abteilung Digitales Setup erhält eine eigens entwickelte Software zur optimierten und zukunftsweisenden Auftragsbearbeitung Einzug.

2017

Das 3M™ Incognito™ Bracket mit Tip Bar wird gelauncht.

Wir führen eine neue Scantechnologie für die Digitalisierung von Modellen ein.

2016

Angepasste Bögen für Fehlbisse mit Zahnlücken erweitern unser Produktportfolio.

Der Prototyping-Prozess wird verfeinert, um die Bracketoberflächen weiter zu optimieren.

Eine neue Technologie zur Slot-Präzisierung wird in die Produktion integriert.


2015

Eine neue Abteilung für die Bearbeitung der intraoralen Scandaten wird gebildet.

Eine hoch moderne 3D-Druck-Technologie erhält Einzug in der Fertigung. Die Kompetenz der 3M in der Materialentwicklung ermöglicht die Einführung eines spezialisierten Einsatzmaterials für den 3D-Druck.

Die 3MTM AlastiKTM Lingual Ligatures werden entwickelt und vermarktet.

2014

Die Produktpalette der TOP-Service wird durch einige Innovationen erweitert:

  • Das neue, digital hergestellte 3M™ IncognitoTM Clear Precision Tray ermöglicht ein präziseres Positionieren der Brackets auf der Zahninnenseite.
  • Das 3M™ IncognitoTM Low Profile Posterior Bracket wird gelauncht. Das Bracketprofil wird noch flacher und rückt den Slot noch näher an die Zahnachse.
  • Das 3M™ IncognitoTM  Appliance System ist nun kompatibel mit dem 3M™ Forsus™ Fatigue Resistant Device.
  • Mit der Validierung des ersten Intraoralscanners erhalten unsere Kunden die zusätzliche Option ihre gescannten Abdrücke in das 3M™ Unitek™ Treatment Management Portal hochzuladen.

 

 

2013

Die TOP-Service feiert 15-jähriges Betriebsjubiläum!

Ein weiterer Beruf kann nun bei der TOP-Service erlernt werden. Die Ausbildung zum Fachinformatiker/ in für Systemintegration startet im August.

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum digitalen Workflow ist geschafft. Das 3M™ Unitek™ Treatment Management Portal (TMP) bietet eine schnellere Auftragsbearbeitung, die Nachverfolgung der Aufträge sowie eine Kommunikationsplattform mit den Kunden im Einklang mit den geltenden Datenschutzregelungen.

2012

Die digitale Entwicklung zeigt handfeste Erfolge: Das erste digitale Setup[1] wird aufgestellt. Unsere Kunden können nun zwischen physischen Setup-Modellen oder digitalen Setups wählen, die zudem qualitativ hochwertige 3D-Darstellungen von Setup und Malokklusion[2] des Patienten beinhalten.

Das IncognitoTM Lite Appliance System gewinnt den Red Dot Design Award in der Kategorie Product Design.


[1] Setup: Setup bedeutet Neuaufstellung der Zähne. Ein Modell der Ausgangssituation des Patienten wird genutzt, um die Zähne einzeln entsprechend des Behandlungsziels des Kieferorthopäden aufzustellen. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine Gegenüberstellung der „Ist-“ und der „Soll-Situation“ der Patientenzähne.

[2] Malokklusion: Eine Malokklusion bedeutet „schlechter Biss“, d.h. die Zähne (Verzahnung) der beiden Kiefer passen nicht aufeinander.

 

 


2011

Innerhalb eines Jahres wird das 3MTM IncognitoTM Lite Appliance System auf dem Markt eingeführt und erweitert seitdem das Behandlungsspektrum unserer Kunden. Mit dieser Apparatur können einfache Fehlstellungen im Frontzahnbereich der Patienten behandelt werden.

Bei unseren sogenannten In Lab Days haben die Kieferorthopäden von nun an die Möglichkeit, unsere Fertigung zu besichtigen und sich über technische Neuerungen vor Ort zu informieren.

2010

Die TOP-Service wird Ausbildungsbetrieb! Die erste Auszubildende beginnt ihre Ausbildung zur Industriekauffrau.

Lean Six Sigma Methoden werden fortan zur Optimierung des Fertigungsprozesses eingesetzt.

2008

Das Qualitätsmanagement der TOP-Service zur Steuerung des Herstellungsprozesses wird erfolgreich nach ISO-Norm 13485 zertifiziert. Das allgemein anerkannte Zertifikat vereinfacht u.a. den Vertrieb der Apparatur auf ausländischen Märkten, z.B. in Asien.

Am 1. August 2008 wird die TOP-Service von dem amerikanischen Multitechnologie-Konzern 3M akquiriert. Alle Jobs wurden gesichert. Seitdem ist die TOP-Service eine Tochtergesellschaft der 3M Deutschland GmbH und gehört zu dem 3M Geschäftsbereich Medizin & Gesundheit.

Mit der Möglichkeit, die Technologieplattformen und Entwicklungsressourcen von 3M nutzen zu können, wird die zunehmende Digitalisierung von Produkt und Produktion weiter vorangetrieben.

2007

Im März 2007 zieht die TOP-Service aus dem Ortskern von Bad Essen in das neu errichtete Firmengebäude an der Schledehauser Straße, was die Erweiterung der vorhandenen Kapazitäten und eine Optimierung der Produktionsabläufe ermöglicht.


2006

Planung und Bau des neuen Firmengebäudes am Wiehengebirge beginnen.

2005

Mit der Anmietung neuer Räumlichkeiten im Ortskern von Bad Essen kommt die TOP-Service der steigenden Nachfrage des kieferorthopädischen Marktes nach.

Wir präsentieren uns erfolgreich auf dem ESLO-Kongress (European Society for Lingual Orthodontics) in Venedig und veranstalten eines der ersten Anwendertreffen für Kunden.

Neue Maschinen, die Einrichtung der Prototyping- Abteilung und die Herstellung eigener Bögen modernisieren den bisherigen Fertigungsprozess.

Ein ERP-System zur Produktionssteuerung wird eingeführt und neue Organisationsstrukturen aufgebaut.

2004

Die offizielle Markteinführung der IncognitoTM Apparatur als vollständig individuelles, linguales Bracket-System findet statt. Zu diesem Zeitpunkt fertigen ca. 35 Mitarbeiter rund 35 Apparaturen pro Woche.

Der erste offizielle Zertifizierungskurs für IncognitoTM Behandler wird durchgeführt.

2001-2003

Die TOP-Service beginnt mit der Nutzung von Prototyping-Prozessen, heute auch als 3D-Druck oder additives Herstellungsverfahren bekannt, für die Fertigung individueller Brackets. Zunächst können nur einige wenige Wachs-Kiefer pro Durchgang im Rapid Prototyping-Verfahren auf kleinen Labormaschinen gefertigt werden.

Die erste vollständig individualisierte linguale Apparatur wird hergestellt.

Das digitale Design individueller lingualer Apparaturen und die Vorserienfertigung nehmen Form an. Weitere Kieferorthopäden unterstützen bei der Optimierung der Zahnspange.

Die Anmeldung von IncognitoTM zum Schutz des Herstellungsverfahrens und einzelner Produkt-Features erfolgt beim europäischen Patentamt.